Das Bild zeigt eine dramatische Szene während der Flucht eines verzweifelten Roboters, der aus einem Foxconn-Internierungslager entkommen konnte und nun von einem Kanonenboot verfolgt und gejagt wird.
Dass dies kein Einzelschicksal ist oder vorhersehbar war, beweist der teildokumentarische, aber auch dystopische Film von 1966.
Die Filmemacher kannten damals zwar die Problematik, konnten aber zu Zeiten, wo Foxconn noch Sackleinen-Schlüpfer für die NVA herstellte, nicht abschätzen, dass heutzutage Roboter in den Lagern schuften.
Der Künstler dieses Werkes hier hat beide Zeiten verwoben, indem er die Struktur des Bildes den blutgetränkten Sackleinen nachempfunden hat und den Roboter gegenständlich eingearbeitet hat.
Kunstkritiker bemängeln jedoch, dass dem Künstler der Mut gefehlt hat, eine Vision der Zukunft zu inkludieren.
Damit offenbaren sie allerdings nur ihre eigenen Defizite, wo doch im linken unteren Eck Elemente eines blauen Himmels durchbrechen.
Mit dieser Arbeit kriegt der Kunstschüler doch wohl noch ‘ne Zwei.
Versetzung nicht gefährdet.
Olé!
